Erneut radioaktiver Schrott aus Nigeria in die Niederlande geliefert

14.03.2019

Erneut löste ein Container auf einem Schrottplatz in Rotterdam Alarm aus, da er radioaktiv verseuchten Metallschrott enthielt. Laut der Bundesaufsicht für Strahlenschutz ist dies nicht der erste Vorfall von kontaminiertem Material, welches die EU-Außengrenze überschritten hat. Bereits im November 2018 sowie im Januar 2019 führte radioaktiver Edelstahlschrott zur Evakuierung von Schrottplätzen in Rotterdam. Wenig später ereignete sich auch ein ähnlicher Vorfall auf einem Schrottplatz in Hamburg.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit warnte nun davor, dass Lieferungen aus Nigeria und möglicherweise auch aus Nachbarländern Strahlenquellen enthalten könnten. Die nigerianischen, niederländischen und deutschen Behörden arbeiten nun gemeinsam daran, dem Problem Einhalt zu gebieten. Die Herkunft der Strahlenquelle ist allerdings weiterhin unbekannt.

Quelle: BVSE

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