Der #trashtag - Wenn Recycling zum viralen Trend wird

27.03.2019

Im Netz gibt es immer wieder Challenges und Trends, die für Aufsehen in den sozialen Medien sorgen. Das Prinzip ist bekannt: Man stellt sich einer öffentlichen Herausforderung, dokumentiert sich dabei mit seinem Smartphone und postet das Ergebnis online. Das Ziel dabei ist oft das allgemeine Bewusstsein für ein bestimmtes Thema zu stärken. Doch keine der letzten Herausforderungen hatten solch einen positiven Effekt für die Umwelt wie der Trashtag.

Der neue Trend ist so einfach, wie er sinnvoll ist. Man sucht sich ein vermülltes Stück Natur, räumt es auf und postet ein Vorher-Nachher-Bild unter dem Schlagwort #trashtag. Bei der Challenge geht es aber nicht nur darum, den Müll zu beseitigen, sondern um die grundsätzliche Einstellung gegenüber Kunststoffabfällen zu schärfen. Bereits tausende Menschen haben sich diesem Trend angeschlossen und zahlreiche Strände, Parks, Straßen und Waldstücke von ihrem Müll befreit.

Die Wortneuschöpfung ist ein zusammengesetzter Begriff aus dem Wort trash und dem Hashtag-Symbol, das dazu genutzt wird, um bestimmte Themen oder Beiträge in den sozialen Medien ausfindig zu machen. Der Ursprung dieses Trends liegt Berichten zufolge bei dem Outdoor-Ausrüster UCO Gear, als Teil einer Naturschutzkampagne im Jahr 2015. Doch richtig an Fahrt gewann das Thema erst vor einigen Wochen durch einen Facebook-post, welcher sich an „gelangweilte Jugendliche“ richtete.

Quelle: BBC

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